Mobile Ambulante Geriatrische Rehabilitation am Diakonie-Krankenhaus Wehrda

Die Mobile Ambulante Geriatrische Rehabilitation am Diakonie-Krankenhaus Wehrda ist aus der Versorgungslandschaft des Landkreises Marburg-Biedenkopf nicht mehr wegzudenken.
Die Landrätin Frau Kirsten Fründt würdigte im Rahmen einer Feierstunde die Mobile Reha als mittlerweile nicht mehr aus der medizinischen Versorgungslandschaft des Landkreises wegzudenkende Versorgungsform für ältere Menschen. Der Landkreis ist stolz darauf, dass sich aus einem ursprünglichen Modellprojekt eine nun seit 20 Jahren am Diakonie-Krankenhaus Wehrda etablierte und hervorragend vernetzte Zusatzversorgung entwickelt hat.

Dieses Angebot existiert deutschlandweit nur an 14 Standorten und richtet sich an ältere Patienten, die nach einem stationären Klinikaufenthalt eine umfassende rehabilitative Nachbehandlung benötigen. Auf Grundlage eines ärztlichen Rehabilitationsplanes werden neben medizinisch-therapeutischen Leistungen (aus den Fachbereichen Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie) Hilfsmittelberatung, -erprobung und -anpassung, soziale Beratung, pflegerische Beratung und Anleitung der Angehörigen sowie Beratung zur Wohnraumanpassung durchgeführt. Die Mobile Reha wird entweder durch den Stationsarzt oder durch den Hausarzt mit dem speziell dafür entwickelten Antragsformular angemeldet. In der Regel werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen.

Das Mobile Reha-Team ist an das Diakonie-Krankenhaus Wehrda angegliedert und es bestehen enge Vernetzungen sowohl zu der stationären Geriatrie des Hauses, als auch zur internistischen und chirurgischen Abteilung, so dass an den Schnittstellen vom stationären Bereich zur ambulanten Weiterversorgung eine enge Zusammenarbeit und oftmals nahtlose Versorgung stattfindet.
Anlässlich dieser Feierstunde waren Geschäfts- und Netzwerkpartner, Kollegen, ehemalige Mitarbeiter und Freunde eingeladen und zahlreich erschienen.
Frau Ruth Schlichting, Leiterin des Stabsstelle Altenhilfe des Landkreises, war es vor mehr als 20 Jahren gelungen, dieses Modellprojekt hier vor Ort zu starten. Frau Schlichting gab einen anschaulichen Rückblick über die Entstehung der Mobilen Reha in Marburg. Ziel war und ist es, dem älteren Menschen eine individuell auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Form der Rehabilitation, in seinem gewohnten Wohnumfeld zu ermöglichen.

Zur aktuellen Situation der Mobilen Reha in Deutschland konnte Herr Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, u. a. 1. Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation, als weiterer Referent gewonnen werden. Herr Dr. Schmidt-Ohlemann beschrieb den Weg vom Modellprojekt zur mittlerweile gesetzlich verankerten Form der Rehabilitation. Er führte aus, dass die jeweiligen Einrichtungen, an denen eine Mobile Reha angegliedert ist, durchaus einen Mehr-wert erlangen, da die medizinische Versorgung zu den Menschen nach Hause kommt. Der Vorteil der Mobilen Reha ist, dass sie unmittelbar an den Wünschen und Bedürfnissen der betroffenen Menschen und ihren Familien ansetzt. Dieser Meinung schließt sich Frau Dr. Daniela Stöckmann, Ärztliche Leitung der Mobilen Reha, in einem persönlichen Rückblick an und gibt zu bedenken, dass insbesondere der ältere Mensch wesentlich motivierter und zufriedener ist, wenn er zu Hause behandelt wird.

Herr Dr. Michael Gerhard, Geschäftsführer der DGD Krankenhaus GmbH, würdigte das Mobile Reha-Team als Aushängeschild des Diakonie-Krankenhauses Wehrda, weil über die Grenzen des Krankenhauses hinaus Gutes zur Versorgung der älteren Menschen im Land-kreis getan wird. Für ihn ist die qualifizierte und dem Menschen zugewandte Arbeit des Mobilen Reha-Teams fester Bestandteil des Diakonie-Krankenhauses.

Abschließend wurde von Frau Inga Fröhling, Team-Leitung der Mobilen Reha, das Mobile Reha-Team vorgestellt. Sie bedankte sich für das außerordentliche Engagement und hob hervor, dass der gute Ruf des Reha-Teams nur aufgrund der hervorragenden Arbeit jedes Einzelnen entstanden ist.

pdfZeitungsbericht über das Mobile Reha-Team
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pdfReportage über das mobile Reha-Team des Diakoniekrankenhauses Wehrda in der Oberhessischen Presse
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