Symposium der BAG MoRe am 13. November 2015

IMG_1085Mobile Rehabilitation in den Strukturen der Alten- und Behindertenhilfe lautete das Thema des 12. Symposiums der Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Reha 2015.
Der Gesetzgeber hat mit der Änderung des § 40 SGB V im GKV-VSG ein deutliches Signal für einen weiteren Ausbau der Mobilen Rehabilitation als regelhafte Form der Rehabilitation gegeben. Angesichts der demographischen Herausforderungen war es Thema des Kongresses, ihren Stellenwert in den Strukturen der Alten- und Behindertenhilfe neu zu bestimmen.
Gerade durch Mobile Rehabilitation können die Unterstützungssysteme in den primären und sekundären sozialen Netzwerken gestärkt, Pflege erleichtert und die Teilhabe verbessert werden.
Der Verbleib in der eigenen Häuslichkeit und das selbstbestimmte Wohnen sind nach wie vor wichtigstes Ziel für die Betroffenen. Aber auch in stationären Einrichtungen bestehen Rehabilitationspotentiale. So haben bereits die ersten Träger der Alten- und Behindertenhilfe ein entsprechendes Leistungsangebot entwickelt und dieses zugleich in ein regionales Netz mit abgestuften und flexiblen Strukturen eingepasst. Auf dem Symposium wurden hierzu erste Erfahrungen und Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert.

Die Impulsvorträge hielten Alexander Känzel, Vorstand der Bremer Heimstiftung und Sprecher der Netzwerkes SONG zum Thema Mobile Rehabilitation aus Sicht der Altenhilfe sowie Heike Gatzke, Geschäftsführung Rehabilitationszentrum Bethesda kreuznacher diakonie zum Thema Mobile Rehabilitation aus Sicht der Politik: Realisierung des gesundheitspolitischen Postulats Rehabilitation vor und in der Pflege.

In einem Round Table-Gespräch diskutierte der Vorsitzende der BAG MoRe Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann anschließend zusammen mit Alexander Känzel, Heike Gatzke, Edelinde Eusterholz vom Bundesvorstand vdek und Marion Rink vom Vorstand Deutsche Rheuma-Liga die Frage MoRe und GKV-VSG – Chancen für die Alten- und Behindertenhilfe.

Am Nachmittag folgten Workshops mit den Themen

WS 1: Neue Möglichkeiten durch das GKV-WSG

WS 2: Kooperation zwischen Einrichtungen der Altenhilfe und MoRe

WS 3: MoRe für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und für Menschen mit Behinderung

Die Präsentationen aus den Impulsvorträgen und den Workshops stehen demnächst als Download zur Verfügung.